Irene Thiel erläuterte „Therapieliste" für die Zukunft unserer Stadt

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Westerberg-Weststadt berichtete der Ortsvorsitzende Herr Dr. Voll-mer über die thematische Arbeit des Ortsverbandes in den letzten zwei Jahren. Wesentliche Schwerpunkte waren die Kanalarbeiten an der Lotter Straße, der Umbau der Albrechtstraße, der neue Bau der Fachhochschule, der Weststadttunnel, die Neugestaltung des Depot-geländes sowie in diesem Zusammenhang die Zukunft der Firma Ha-gedorn, die Neugestaltung der Lotter Straße und die Umsiedlung der Firma Max Bahr. Besonders stolz sei man darauf, dass die Kanalarbeiten an der Lotter Straße in Tunnelbauweise durchgeführt werden. Ohne die Aktivitäten des Ortsverbandes wäre es zu dieser Lösung nicht gekommen, die für Geschäfte, Anwohner und Verkehrsteilnehmer am besten ist. Es zeige sich daran, dass es sich lohne, sich in der CDU gerade auch vor Ort politisch zu en-gagieren.
In den neuen Vorstand wurden gewählt Herr Dr. Carsten Vollmer als Vorsitzender, Herr Andres Heinemann und Ratsfrau Katharina Schlattner als stellvertretende Vorsitzende, Herr Daniel Möritz als Schriftführer, Herr Ingo Dauer als Schatzmeister sowie Herr Claus Bartlitz, Herr Volker Brand, Frau Heidrun Czwalinna, Frau Christa Eckert, Herr Friedrich Helbrecht, Herr Tobias Maximilian Kadow und Herr Ingo Klute als Beisit-zer.
Ferner referierte Irene Thiel zum Thema "Osnabrück – Stadt mit Zu-kunft". Aus der "Giftliste" der Stadtverwaltung sei die CDU-FDP-Gruppe dabei, eine "Therapieliste" für Osnabrück zu machen. "Die Schuldenlast ist immens. Wer sich nicht erdrücken lassen will, muss gegensteuern, ansonsten vergehen wir uns an der Zukunft unserer Stadt." In diesem Zusammenhang wies Irene Thiel auch darauf hin, dass weiterhin Personal sozial verträglich abgebaut werden müsse. Auch ein solches Debakel wie beim Jugendhilfetag dürfe nicht wieder vorkommen. Die Politik müsse der Verwaltung den Weg weisen und nicht umgekehrt. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Wichtigkeit hingewiesen, 2006 einen CDU-Oberbürgermeister durch-zubekommen, der gemeinsam mit CDU und FDP – gerade auch in der Verwaltung – die richtigen Weichenstellungen für Osnabrück trifft. Dazu gehört neben dem Weiterführen des konsequenten Sparkurses auch das gezielte Setzen von Schwerpunkten, die Osnabrück als le-bendiges Oberzentrum erhalten und ausbauen. Die Sanierung des Neumarktes im Rahmen der Masterplanung, das weitere Ausweisen von Gewerbegebieten und die Bundesgartenschau 2016 sind hier nur Beispiele. "Seriös zu arbeiten, weiter zu sparen und die Zukunft zu gestalten, so müssen wir handeln und unsere Politik kommunizieren", schloss Irene Thiel ihr Referat, das den Beifall der Teilnehmer fand und von einer interessanten und tiefgehenden Diskussion abgerundet wurde.

Terminankündigung: Informaionsveranstaltung zur möglichen Umsiedlung des Bahrbaumarktes

Ein seit einiger Zeit vielfach diskutiertes Thema ist die Umsiedlung der Firma Max Bahr und die damit verbundenen Schwierigkeiten mit den Anliegern. Daher erscheint es wichtig, frühzeitig über die mögliche Umsiedlung zu informieren und auf die Planungen Einfluss zu nehmen, so dass auch die Belange der Anlieger angemessen Berücksichtigung finden können. Daher findet am Mittwoch, den 29.9. um 19.30 Uhr im Parkhotel eine gemeinsame Informationsveranstaltung zur möglichen Umsiedlung des Bahr-Baumarktes mit dem Ortsverband Hellern statt. Als Referent und Ansprechpartner wird ein namhafter Stadtentwicklungspolitiker zu gegen sein, nähere Informationen folgen mit der nächsten Beilage.

Besichtigung der Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs zur Bebauung des Depotgeländes / Lotterstraße am 9.9.2004 um 18.00 Uhr

Seit längerem begleitet unser Ortsverband die weitere Entwicklung der Lotter Straße. So sind inzwischen die unterirdisch durchzuführenden Kanalarbeiten an der Lotter Straße angelaufen, die der Ortsverband maßgeblich mitbeeinflusst hat. Ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung unseres Stadtteils ist auch die zukünftige Gestaltung des bisherigen Depotgeländes. Zuletzt sind auf einer Veranstaltung im November Pläne zur Fortentwicklung der Lotter Straße unter Einbeziehung des Depotgeländes mit großer Resonanz durchgeführt worden. Inzwischen hat ein Ideenwettbewerb zu dessen Neugestaltung stattgefunden. Mit den Ergebnissen des städtebaulichen Wettbewerbs zur Bebauung des Depotgeländes / Lotterstraße sowie dem aktuellen Stand zur weiteren Verfahrensweise wollen wir uns am Donnerstag, den 9.9. um 18.00 Uhr in der Sporthalle der Fachhochschule auf dem Gelände der ehemaligen Caprivikaserne/Eingang Blumenthalstraße beschäftigen. Als kompetente Ansprechpartnerin wird uns Frau Helma Pötter, Stadtplanerin der Stadt Osnabrück, FB Städtebau zur Verfügung stehen. Angesichts des für die weitere Entwicklung unseres Stadtteils wichtigen Themas würden wir uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.

Burkhard Jasper zieht Halbzeitbilanz auf Westerberger Spargelessen

Auf dem diesjährigen Westerberger Spargelessen im Hotel Klute, zu dem knapp über dreißig Mitglieder gekommen waren, referierte unser Kreisvorsitzender und Bürgermeister Burkhard Jasper über die Arbeit der CDU-Ratsfraktion seit dem Mehrheitswechsel Ende 2001 und gab einen Ausblick auf die kommenden Schwerpunkte bis 2006. Seinen Vortrag zäumte er aus dem Blickwinkel der maroden Stadtfinanzen auf, deren Verschuldungsausmaß durch den OWG-Verkauf und den strikten Sparkurs der CDU seit dem Mehrheitswechsel in Grenzen gehalten werden konnte. Gleichwohl sei es gelungen noch Schwerpunkte zu setzen, wie beispielsweise auf die Förderung des Handels in der Innenstadt durch die Abschaffung der Parkuhren. Wenn man das richtige Maß zwischen Sparen und Gestalten weiterhin finde, sehe er mit viel Zuversicht in das Wahljahr 2006. Das Handeln der CDU gut und effektiv nach außen zu transportieren, darum bat er die Anwesenden dringlich. Im Anschluss an sein Referat fand eine sehr konstruktive Diskussion statt, bei der vor allem die Verkehrspolitik eine große Rolle spielte. Insbesondere die neue Verkehrssituation am Kirchenkamp wurde schwer kritisiert, da nunmehr jede vernünftige Verbindung von Lotter Straße und Martinistraße ausgeschaltet ist. Große Freude wurde hingegen über das Handeln der CDU in der Neumarktfrage und bezüglich der Situation an der Iburger Straße geäußert. Einmütigkeit bestand insofern, als man, auch was die Verkehrspolitik angeht, auf einem guten Weg sei, aber aufpassen müsse, dass die Verwaltung nicht dort verkehrsfeindliche Maßnahmen treffe, wo sie nicht gerechtfertigt sind. Da seien vor allem unsere Stadtentwicklungsausschussmitglieder gefragt. Zum Abschluss bedankte sich Herr Dr. Vollmer für den sehr gelungenen Auftritt bei Burkhard Jasper und verabschiedete sich bei den Teilnehmern.