Neumarkt: Aufwerten statt Sperren – Die Bedeutung des Neumarkts für unseren Stadtteil

Sämtliche Diskussionen über den Neumarkt haben unmittelbare Auswirkungen auf unseren Stadtteil. Sollte es zu einer Sperrung des Neumarktes kommen, wird auf dem Wall die absolute Kapazitätsgrenze erreicht und der Zu- und Abfluss aus der Lotter Str. sowie der Martinistr. erheblich ins Stocken geraten. Nur kostenaufwendigste Kreuzungsänderungen am Wall könnten auch nur möglicherweise eine Besse-rung herbeiführen. Allenfalls kann über eine Sperrung, Verkehrsreduzierung oder Untertunnelung auf dem Neumarkt nachgedacht werden, wenn der Weststadttunnel realisiert ist.
Aber wie soll es weitergehen?
Der Neumarkt muss als zentraler Knotenpunkt für den Busverkehr erhalten bleiben. Und wenn daneben auch der Lieferverkehr und Taxen ihn weiter nutzen sollen, bliebe selbst bei einer Reduzierung der Indivi-dualspuren die überquerungsdistanz nahezu genauso breit wie heute. Die gewünschte Anbindung bei-spielsweise der Großen Straße an die Johannisstraße würde nicht erreicht. Ein Platzcharakter ist also der-zeit für den Neumarkt nicht realisierbar.

Vielmehr gilt es heute, durch gestalterische Maßnahmen den Neumarkt aufzuwerten. Beispielsweise durch die Entfernung des Stadtwerkepavillons und einen Rückbau der Bussteige (keine Doppelfahrspur zwischen den Bussteigen) könnten neue Freiflächen entstehen. Die Eigentümer sollen motiviert werden die Randbebauung aufzuwerten, insbesondere auch die Bussteige und Bushhaltestellen. Nicht zuletzt auch aufgrund der finanziellen Lage unserer Stadt lassen sich die Aufwertungsmaßnahmen schneller rea-lisieren.



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